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Unternehmensnachfolge erfolgreich gestalten

Es gibt viele Unternehmen, bei denen eine Nachfolgelösung innerhalb der Familie nicht in Sicht ist. Mittlerweile wird etwa die Hälfte der familiengeführten Unternehmen nicht mehr intern an die nächste Generation weitergegeben, sondern verkauft. Doch wie die Nachfolge erfolgreich gestalten? Bevor ein Kaufvertrag unterzeichnet wird, müssen viele ökonomische, steuerliche und juristische Aspekte beachtet werden. Daher sollte sich jeder Unternehmer frühzeitig mit der Unternehmensnachfolge befassen.

Im Idealfall beginnt man bereits drei bis fünf Jahre vor dem Start des Verkaufsprozesses mit den Vorbereitungen.

Eine erfolgreiche Unternehmensnachfolge, wird in vier Phasen aufgeteilt.

Phase 1: vorbereiten und analysieren

Bei dieser Phase gilt es das „Davor und Danach“ zu klären.

Der Unternehmer muss sich die Frage stellen, ob der Betrieb so veräußert werden kann. Um ein optimales Nachfolgeergebnis zu erzielen, müssen ggf. noch Veränderungen durchgeführt werden.

Eventuell vorhandene private Verflechtungen des Unternehmers mit der Firma müssen bereinigt werden. Hat der Unternehmer beispielsweise über Jahre Leistungen und Vermögensgegenstände aus seinem privaten Vermögen in die Firma eingebracht, so müssen diese Rückvergütet oder entnommen werden, um den korrekten Unternehmenswert für einen Käufer darstellen zu können. 

Ebenfalls gilt es die Inhaberabhängigkeit zu betrachten. In welchen Bereichen ist das Unternehmen von der Person des Inhabers direkt abhängig. Wo müssen Aufgaben langfristig an Mitarbeiter übertragen werden bzw. diese in bestimmte Abläufe eingeführt werden, damit das Unternehmen auch ohne den Inhaber weitergeführt werden kann. Eine zweite Führungsebene sollte etabliert werden.

Des Weiteren muss ein Unternehmer seine Emotionen möglichst auf ein Minimum zurückschrauben, um so sein Lebenswerk zunächst einmal als reines Investment betrachten zu können. Hierbei ist Realitätssinn gefragt! Es müssen alle zum Unternehmen relevanten Informationen und Potenziale zusammengetragen werden um zu entscheiden, nach welchem Käuferprofil überhaupt gesucht wird.

Ein wichtiger Bestandteil dieser Phase ist zudem die Wertermittlung. Viele Unternehmer haben keine Vorstellung vom Wert Ihres Unternehmens oder schätzen diesen falsch ein.

Der aber wohl wichtigste Punkt dieser Phase ist das „Danach“. Ein Unternehmer muss sich an dieser Stelle darüber Gedanken machen, was mit dem späteren Verkaufserlös passieren soll und was er nach dem Unternehmensverkauf machen möchte.

Phase 2: Vermarktung

In dieser Phase geht es darum, dass Unternehmen bestmöglich am Markt zu platzieren. Häufig werden hierbei verschiedene Methoden angewandt. Es gibt zum Beispiel die direkte Ansprache von potenziellen Käufern oder die Veröffentlichung eines anonymisierten Kurzprofils auf entsprechenden Netzwerken und Portalen. Wichtig ist hierbei in jeden Fall die Vertraulichkeit zu wahren! Essenzielle Informationen müssen jedoch genannt werden. Wird z.B. die Region in welcher das Unternehmen ansässig ist, nicht genannt, können sich potenzielle Käufer kein konkretes Bild vom Unternehmen machen. Es ist eine Herausforderung, das Unternehmen interessant am Markt zu präsentieren, ohne potentielle Käufer bereits zu informieren und so die Vertraulichkeit zu gefährden.

Phase 3: Verhandlung

In dieser Phase werden mögliche Kaufinteressenten mit dem Verkäufer, zusammengebracht. Es wird ein erster Kontakt herstellt, diskrete Firmenbesichtigungen durchgeführt, Kaufangebote präsentiert und Kaufvertragsmuster erstellt. Die Verhandlungsphase zeichnet sich typischerweise dadurch aus, dass zwar viele, aber eben nicht alle Interessen von Verkäufer und Kaufinteressenten deckungsgleich sind. Es ist daher neben dem genauen Hinhören, ein professionelles Verhandlungsgeschick notwendig. In dieser Phase muss sich der Verkäufer zudem auf kritische Fragen vorbereiten. Für den Verkäufer ist es nicht leicht einen neutralen Blick auf sein Lebenswerk zu haben und wenn dann auch noch kritische Fragen zu seinem Unternehmen gestellt werden, welche auch sehr persönlich werden können, ist dies nicht einfach. Die Verhandlungen verlaufen daher ähnlich wie ein Tanz auf dem Drahtseil. Es dürfen die Schmerzensgrenzen sowohl beim Käufer als auch beim Verkäufer erspürt aber keinesfalls überschritten werden. Zudem stellt sich in dieser Phase heraus, ob der Unternehmer sich mit dem Käufer versteht. Denn am Ende entscheidet oftmals auch die Sympathie und nicht nur der Preis. Im letzten Schritt erfolgt die Due Diligence, welche vor Abschluss des Kaufvertrages erfolgt. Sollten sich an dieser Stelle noch Differenzen ergeben, können diese entweder über Nachverhandlungen oder Verkäufergarantien ausgemerzt werden.

Phase 4: Abschluss:

In der letzten Phase, welche auch die kürzeste Phase ist, wird der Kaufvertrag unterschrieben und der Verkaufsprozess zum Abschluss gebracht. Eine notarielle Beurkundung des Kaufvertrages, wird häufig aus Sicherheitsgründen gewünscht. Auch wenn es sich um eine Personengesellschaft handelt, bei der eine notarielle Beurkundung des Kaufvertrages nicht zwingend erforderlich ist. Die Diskretion spielt in dieser Phase weiterhin eine große Rolle, damit Mitarbeiter und Kunden nicht beunruhigt oder eventuell zu früh informiert werden. Vielen ist hierbei der Unterschied zwischen dem Tag des Vertragsabschlusses und dem Tag des Vollzuges nicht bekannt. Dies sind zwei unterschiedliche Tage, welche auch sehr weit auseinander liegen können. Eine gute Kommunikation zwischen dem Käufer und Verkäufer ist daher äußerst wichtig. Sie sollten unbedingt gemeinsam abstimmen, wann und wie über den Verkauf informiert wird, damit ein nachhaltiges Gelingen der Unternehmensnachfolge stattfindet. In dieser Phase kann es durchaus passieren, dass es kurz vor der Unterzeichnung einen Moment gibt, in dem eine der beiden Parteien alles nochmal in Frage stellt. Obwohl Hürden während dieser Phase in der Regel lösbar sind, ist hier Fingerspitzengefühl gefragt, damit der Verkaufsprozess zum Abschluss gebracht werden kann.

Wie Sie sicherlich bemerkt haben, ist ein Unternehmensverkauf sehr komplex und benötigt Zeit. Zudem kann keine der oben genannten Phasen ohne einen spezialisierten Berater durchgeführt werden. Sei es bei der Phase 1, die Unternehmensbewertung, bei der Phase 2, das Erstellen eines anonymisierten Kurzprofils, bei Phase 3, das professionelle Verhandlungsgeschick und bei Phase 4, dem Abschluss.

Ein Unternehmensverkauf benötigt in jedem Fall professionelle Unterstützung. Wir sind Ihnen dabei gerne behilflich. Sie haben ein Unternehmen, welches Sie gerne verkaufen würden? Dann melden Sie sich bei uns! Wir verhelfen Ihnen zu einer erfolgreichen Unternehmensnachfolge. 🙂

Die Geschichte mit dem X und dem U.

Heiraten. Ein Kind bekommen. Ein Haus bauen. Es gibt Entscheidungen, die man hoffentlich nur einmal im Leben trifft. Aber: Wie heiratet man richtig? Wie wird sich mein Kind entwickeln? Werde ich mich in meinem Haus wohlfühlen?

Ein Unternehmensverkauf ist genau so ein Ereignis. Wie verkauft man richtig? Wie wird sich das Unternehmen weiterentwickeln? Werde ich mich mit den neuen Eigentümern wohlfühlen? Fragen, die sich nicht befriedigend beantworten lassen. Da gibt es ja noch die Unbekannte X!

Umso wichtiger, einen verlässlichen Partner an seiner Seite zu wissen. Einen, der die Chancen, aber auch die Risiken kennt. Der weiß, wie sich das X zusammensetzt. Für unsere Experten ist der Umgang mit dieser Frage, genauso wie ein hohes Maß an sozialer Kompetenz, selbstverständlich. Wir, bei der axanta stellen daher bewusst auch die kleinen und mittlständischen Unternehmen in den Mittelpunkt. Unternehmen, die Beratung für eine einwandfreie und lukrative Abwicklung ihrer Aktivitäten, bei größtmöglicher Diskretion suchen. Unternehmen wie Ihres. Für Sie investieren wir all unsere Energie. Transparent. Geprüft.

Unter der Marke axanta unterstützen Sie dabei die axanta AG mit umfangreichen Beratungs- und Bewertungsleistungen sowie die axanta Unternehmensvermittlung GmbH & Co. KG durch individuelle Vermittlungsleistungen.

Damit aus dem X eben kein U wird.

Vorbereitungen für den Unternehmensverkauf

Ein Unternehmensverkauf ist ein besonderes Ereignis und eine Entscheidung, die man in der Regel nur einmal im Leben trifft. Doch wie verkauf man richtig? Wie wird sich das Unternehmen weiterentwickeln? Werde ich mich mit dem neuen Eigentümer wohlfühlen? Fragen, die sich nicht befriedigend mit Zahlen und Ziffern beantworten lassen. Da gibt es immer noch die Unbekannte X.

Doch, was habe ich alles bei einem Unternehmensverkauf zu beachten?

  1. Was gehört zum Verkaufsumfang? (z. B. Möchte ich meine Immobilie veräußern oder vermieten? Wie sieht es aus mit meinem Maschinen und Lagerbeständen?)
  2. Wann soll das Unternehmen in neue Hände gelegt werden und stehe ich für eine Einarbeitung des neuen Inhabers zur Verfügung?
  3. Ist mein Unternehmen übergabewürdig und übergabefähig?
  4. Wen möchte ich in den Unternehmensverkauf miteinbeziehen? (z. B. Familie, Steuerberater usw.)

Diese Fragen sind lediglich ein Bruchteil dessen, was alles bei einem Verkauf des Unternehmens zu beachten ist. Daher ist es wichtig, einen verlässlichen Partner an Ihrer Seite zu wissen. Einen, der die Chancen, aber auch die Risiken kennt. Gerade, weil es ja noch die Unbekannte X gibt.

Wir bei der axanta stellen bewusst auch die kleinen und mittelständischen Unternehmen in den Mittelpunkt. Unternehmen, die Beratung für eine einwandfreie und lukrative Abwicklung ihrer Aktivitäten, bei größtmöglicher Diskretion suchen. Für Sie investieren wir all unsere Energie.

Sie haben Fragen zum Thema Unternehmensverkauf oder möchten Ihr Unternehmen veräußern? Setzen Sie sich gerne mit uns in Verbindung und informieren Sie sich, wie ein Unternehmensverkauf abläuft. Sie können uns von montags bis donnerstags von 08:30 Uhr bis 17:00 Uhr und freitags von 08:30 bis 15:30 Uhr telefonisch unter 0441 949 88 33 0 erreichen.

Ist es schon Zeit für meine Unternehmens- nachfolge?

Behalten Sie Ihre Unternehmensnachfolge im Blick – Oftmals ist es so, dass die Ereignisse schneller kommen, als gedacht. So kann dies natürlich auch mit dem Beginn des Ruhestandes passieren. Daher ist es wichtig, dass Sie sich frühzeitig mit der Nachfolge Ihres Unternehmens beschäftigen. Denn umso später Sie anfangen, sich darüber Gedanken zu machen, kann es passieren, dass Sie keinen geeigneten Nachfolger finden und im schlimmsten Fall den Betrieb schließen.

Planen Sie also rechtzeitig Ihren Rückzug aus dem Unternehmen, beachten Sie hierbei auch eine mögliche Einarbeitungszeit für den Nachfolger, wo Sie diesem noch beiseite stehen.

Gerne beraten wir Sie bei der Umsetzung Ihrer Unternehmensnach-folge. Rufen Sie uns noch heute an und vereinbaren ein Informationsgespräch. Sie erreichen uns unter 0441 949 88 33 0.

Denken Sie an Ihre Unternehmensnachfolge

Es gibt Situationen im Leben, die das bekannte Leben ändern. Als Unternehmer können Sie dies mit Sicherheit nachvollziehen. Gerade im Geschäftsleben ändern sich die äußeren Faktoren häufig und Sie müssen handeln. Diese Entscheidungen sollten immer zukunftsorientiert getroffen werden. Denken Sie daher auch frühzeitig an Ihre Unternehmensnachfolge.

Planen Sie genügend Zeit für einen Unternehmensverkauf ein, da es ein langwieriger und aufwendiger Prozess ist. Ohne Hilfe könnte Ihr tägliches Geschäft vernachlässigt werden. Wir begleiten Sie den gesamten Verkaufsprozess über, so dass Sie sich vollumfänglich um Ihr tägliches Geschäft kümmern können.

Auf diesem Blog finden Sie weitre Impulse zu diesem Thema. Wir stehen Ihnen aber auch selbstverständlich gerne telefonisch unter 0441 949 88 33 0 oder per E-Mail unter info@axanta.com zur Verfügung.

Die Unternehmensnachfolge bewegt den Mittelstand

Das Interesse an Themen der Unternehmensnachfolge im Mittelstand wächst stetig weiter, dies zeigt der DIHK Report zur Unternehmensnachfolge 2018.
Lesen Sie mehr im nachfolgenden Artikel:

Sind Sie bereit für Veränderungen?

Der Verkauf des eigenen Unternehmens ist eine große Veränderung im Leben. Ein Unternehmensverkauf ist ein besonderes Ereignis. Wie verkauft man ein Unternehmen? Wie wird sich das Unternehmen weiterentwickeln? Werde ich mich mit dem neuen Eigentümern wohlfühlen? Fragen, die sich nicht befriedigend mit Zahlen und Ziffern beantworten lassen. Da gibt es noch die Unbekannte X.

Umso wichtiger, einen verlässlichen Partner an seiner Seite zu wissen. Einen, der die Chancen, aber auch die Risiken kennt. Der weiß, wie sich das X zusammensetzt. Für unsere Experten ist der Umgang mit dieser Frage, genauso wie ein hohes Maß an sozialer Kompetenz, selbstverständlich.

Wir, bei der axanta, stellen daher bewusst auch die kleinen und mittelständischen Unternehmen in den Mittelpunkt. Unternehmen, die Beratung für eine einwandfreie und lukrative Abwicklung ihrer Aktivitäten, bei größtmöglicher Diskretion suchen. Unternehmen wie Ihres. Für Sie investieren wir all unsere Energie.

Aus dem Mittelstand für den Mittelstand!

Die axanta bietet ein ganzheitliches, speziell auf mittelständische Unternehmen abgestimmtes Leistungspaket. Denn wer versteht besser, was kleine und mittelständische Unternehmen in Deutschland bewegt, vor welchen Herausforderungen und Problemen sie stehen als ein Unternehmen aus dem Mittelstand?

Sie möchten Ihren Betrieb in liebevolle Hände legen und benötigen Hilfe bei der Suche nach einem geeigneten Nachfolger? Dann setzen Sie sich noch heute mit uns in Verbindung! Wir helfen Ihnen gerne.

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Die Unternehmensnachfolge ist eine Chance für Existenzgründer

Die Unternehmensnachfolge ist eine Chance für Existenzgründer und einer von vielen Wegen in die Selbständigkeit. So ist der Unternehmenskauf im Rahmen einer Unternehmensnachfolge eine attraktive Möglichkeit, ein bereits gut positioniertes Unternehmens zu übernehmen bzw. sich an einem solchen zu beteiligen. Vor allem langjährig erfahrene Führungskräfte nutzen zunehmend diese Möglichkeit, um den Traum vom eigenen Unternehmen zu realisieren. Karl Rehfuß, Experte für Unternehmensnachfolgen in Stuttgart gibt im nachfolgenden Interview wesentliche Hinweise für Nachfolger und vergleicht Chancen und Risiken von Unternehmensnachfolgen und Existenzgründungen.

Ist die Unternehmensnachfolge in einem bestehendem Markt eine Chance für Existenzgründer?

Eine Unternehmensgründung gestaltet sich im Vergleich zur Unternehmensnachfolge deutlich schwieriger, da ein Existenzgründer oftmals auf keine gewachsenen Kundenbeziehungen zurückgreifen kann. Zudem benötigt der Jungunternehmer Zeit und ausreichend finanzielle Mittel, um die Produkte oder Dienstleistungen am Markt erfolgreich und nachhaltig zu positionieren.

Grundvoraussetzung dafür ist neben dem klar erarbeiteten Geschäftsmodell ein belastbarer Businessplan inklusive einer schlüssigen Vertriebs- und Wachstumsstrategie.

Auch sollte der Gründer mögliche Verzögerungen in der Anlaufphase berücksichtigen, sowie eventuelle Ausfälle einzelner Produkte oder Dienstleistungen einplanen. Dies betrifft Gründungen mit marktverändernden innovativen Geschäftsmodellen ebenso wie Neustarts traditioneller Produkte und Dienstleistungen.

Nachfolger profitieren also von etablierten Geschäftsmodellen und belastbaren Kundenbeziehungen eines Unternehmens.

Eine Unternehmensnachfolge ist oft deutlich einfacher, da das zur Übergabe anstehende Unternehmen in der Regel über belastbare Kundenbeziehungen und eingespielte Prozesse und Strukturen verfügt. Somit kann eine Unternehmensnachfolge eine Chance für Existenzgründer sein.

Ein Unternehmensnachfolger sollte auf jeden Fall die Nachfolgefähigkeit einer Firma überprüfen. Hierbei ist zunächst die Frage zu beantworten, ob das Unternehmen Gewinn erwirtschaftet und somit das Eigenkapital dem wirtschaftlichen Risiko angemessen verzinst. Darüber hinaus ist zu prüfen, ob sich der aktuelle Inhaber einen marktgerechten Unternehmerlohn auszahlt.

Die Zukunftsfähigkeit des aktuellen Produkt- und Leistungsangebotes sowie die Abhängigkeit der bestehenden Kunden- und Lieferantenbeziehungen von der Person des aktuellen Firmeninhabers sind weitere wichtige zu beantwortende Fragen.

Im direkten Vergleich zwischen Neugründung und Unternehmensnachfolge ist festzustellen, dass die große unternehmerische Freiheit einer Neugründung oft mit einem vergleichsweise hohen Marktrisiko einhergeht. Die hohe Zahl von sehr früh gescheiterten Neugründungen verdeutlicht deren längere Anlaufzeit und das höhere unternehmerische Risiko.

Bei einer Unternehmensnachfolge sollte das Augenmerk des Unternehmers vor allem auf der Zukunftsfähigkeit des Geschäftsmodells sowie den Prozessen und Strukturen liegen. Die Umsetzung von Veränderungsprozessen kann manchmal sehr aufwendig und zeitintensiv sein.

Warum sollte ein Nachfolger als auch Existenzgründer einen besonderen Fokus auf den Businessplan und sein Finanzierungskonzept legen?

Sowohl Existenzgründer als auch Nachfolger sollten dem Businessplan und dem daraus resultierenden Finanzierungskonzept besondere Aufmerksamkeit widmen. Gut vorbereitet beantworten diese alle Fragen der Geldgeber schlüssig. Aufgrund der Unternehmenshistorie zeigen sich Banken einer Unternehmensnachfolge in Finanzierungsgesprächen oftmals offener als gegenüber einer Existenzgründung.

Das Finanzierungskonzept von Unternehmensnachfolgen sollte neben dem zu zahlenden Kaufpreis vor allem den laufenden Kapitalbedarf des Unternehmens sowie den Kapitalbedarf für notwendige Ersatz- und Neuinvestitionen abdecken. Hierbei empfehlen sich eine konservative Berechnung von Umsatzpotentialen und die Berücksichtigung von Reserven auf der Kostenseite.

Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, die Finanzierung aus Eigenmitteln des Nachfolgers, nachrangigen Darlehen des bisherigen Unternehmens (Verkäuferdarlehen) und einer Bankfinanzierung kombiniert mit Fördermitteln des Bundes und der Länder zu realisieren. Der Einsatz der jeweiligen Finanzierungslösungen muss für jede Unternehmensnachfolge individuell betrachtet werden.

Wie kann ein Berater bei einer Unternehmensnachfolge helfen?

Die Einbeziehung eines Beraters kann eine Unternehmensnachfolge positiv unterstützen. Über dessen Netzwerke können Unternehmensgesuche in sehr kurzer Zeit einer großen Anzahl potentieller Gesprächspartner vorgestellt werden. Diese hohe Anzahl von Kontakten erhöht die Erfolgswahrscheinlichkeit einer Unternehmenssuche. Eine sinnvolle Steuerung des Transaktionsprozesses, die Begleitung von Finanzierungsgesprächen und eine zielorientierte, auch die emotionalen Faktoren beachtende, Verhandlungsmoderation sind weitere Vorteile einer Begleitung durch einen transaktionserfahrenen Berater.

Was dürfen Existenzgründer und Unternehmensnachfolger auf keinen Fall vergessen?

Ganz wesentlich für beide Arten von Unternehmern ist die Notfallvorsorge. Jeder Unternehmer sollte für den unerwarteten Fall des Falles vorgesorgt haben. Dies gilt sowohl für die persönlichen als auch den geschäftlichen Bereich. Ein ordentlich gepackter Notfallkoffer ist hier jedem Unternehmer anzuraten. Sonst droht schnell die Insolvenz.

(Quelle: http://unternehmensnachfolge-news.de/category/unternehmensnachfolge/)